Zum ersten mal wurde bei der 3. RnRB der Piraten-Fünfkampf ausgetragen. Vier Mannschaften kämpften um die einzigartigen Piraten-Pokale, um in die Geschichte der RnRB einzugehen.
Bei strahlendem Sonnenschein (wie am gesamten Wochenende!) trafen sich die aufopferungsbereiten Piraten am Strand, um sich in fünf Disziplinen zu messen. Holzbeinlaufen, Rum-Wetttrinken, Piratenburg, Schatzsuche und Augenbinde standen auf dem Programm. Was sich hinter diesen Bezeichnungen verbarg, könnt Ihr hier entdecken.
Als Teams traten „Team Rendsburg“ – „Team Kiel“ – „Team Robben poppen Neuß“ und „Team Der Pferd heißt Horst“ an. Ohne Rücksicht auf Verluste gaben die Teams alles und schenkten sich nichts. In guter alter Piraten-Manier wurde über Leichen gegangen und Körper und Geist alles ab verlangt.
Beim Holzbeinlaufen mussten sich die Teilnehmer eine Holzlatte ans Bein binden lassen, um so eine abgesteckte Strecke am Strand zu absolvieren. Mit leichten Gleichgewichtsstörungen und dem Rum der ersten Nacht im Körper hatten so einige echte Probleme mit dem Geradeauslauf.
Mit 18 Sekunden war das Team Kiel im Holzbeinlaufen unschlagbar!




Auf besondere Begeisterung unter den Teilnehmern stieß das Rum-Wetttrinken. Allerdings wäre das Trinken von Rum für Piraten natürlich nicht Herausforderung genug. Also musste der Rum abwechselnd mit Lebertran getrunken werden. Dies führte dazu, dass der eine oder andere Magen den Teilnehmern den Dienst versagte und komische Geräusche zu hören waren.
Drei Gläser Rum und drei Gläser Lebertran in nur 10.91 Sekunden – so zeigte das Team „Der Pferd heißt Horst“ den anderen, wo der Hammer hängt!




Als dritte Disziplin stand die Piratenburg auf dem Plan. Die Mannschaften mussten eine Piratenburg aus Sand aufschütten. Der Wind und die bisher vernichteten alkoholischen Getränke machten diese Aufgabe nicht unbedingt leichter. Mit 4,42 Sekunden war hier erneut das Team Der Pferd heißt Horst das Maß aller Dinge.




Extreme Begeisterung kam auch bei der Schatzsuche auf. Insgesamt mussten 5 Dosen Bier aus dem Sand frei gebuddelt werden, um vom gesamten Team vernichtet zu werden. Es war ein schöner Anblick, wie haufenweise Arme, Köpfe und Beine im Sand wühlten, um an das beliebte Nass zu kommen. Hier wurde weder auf Fingernägel geachtet, noch auf den Sand, der so einigen noch heute in den Kleidern stecken müsste.
Was das Team „Robben poppen Neuss“ mit gerade mal drei Teilnehmern hier geleistet hat, grenzt schon an ein Wunder! In nur 86 Sekunden wurden alle Dosen gefunden und geleert – das ist und bleibt wohl ungebrochener Rekord!!!





Die fünfte Disziplin stellte die Augenbinde dar. Mit verbundenen Augen mussten die Teams zum Ziel am Strand gelangen. Nach den diversen Dosen Bier, dem Rum und Lebertran, war diese Aufgabe nicht unbedingt leicht zu bewältigen. Häufig sah man orientierungslose Piraten über den Strand laufen, die nur durch die verbale Hilfe der Beistehenden vor dem Gang in die Nordsee bewahrt werden konnten.
Das Team Kiel zeigte sich am besten aufgestellt und legte mit 21,35 Sekunden die Meßlatte für die anderen Teilnehmer unerreichbar hoch.



Am Abend fand dann die Siegerehrung statt. Drei Pokale fanden ihren Weg zu den verdienten Siegern, auch wenn das viertplazierte Team einen Ehernpokal verdient hätte. Die Pokale bestanden auf einen Stück Butter mit aufgesetzten Piraten und den entsprechenden Plaketten.
Auf Platz drei kam das Team „ Der Pferd heißt Horst“. Platz zwei wurde vom Team „Rendsburg“ belegt, die auch schon als Sieger des DTH-Fanpokales 2007 von sich Reden machten. Der verdiente Sieg ging an das Team „Kiel“, der quasi B-Mannschaft des Team Rendsburg.
Unter dem Jubel der Massen wurden die Pokale von Fabsi und Tim überreicht. Klar ist schon jetzt, dass der Piraten-Fünfkampf eine feste Einrichtung der Rock ´N` Roll Butterfahrt bleiben wird.




